Die Hinterglasmalerei hat Sandl im 19. Jahrhundert weit über die Grenzen der Donaumonarchie bekannt gemacht. Das "Sandlbild" ist zum Begriff geworden und bedeutet für viele das Hinterglasbild schlechthin.
Etwa um 1760 wanderten Hinterglasmaler aus Nordböhmen in die Gegend um Sandl ein, und brachten die Techniken der Bemalung, des Schliffs und der Verspiegelung. Hier gab es bereits einige Glashütten, in denen mundgeblasenes Tafelglas hergestellt wurde.
Das neue Hausgewerbe breitete sich rasch aus und blieb über mehr als hundert Jahre ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der kargen Waldlandschaft. Pro Jahr wurden ca. 60.000 Bilder in Heimarbeit angefertigt und durch Hausierer - "Kraner" und "Gottscheberer" - in alle Länder sogar bis nach Russland getragen. In weiter entfernte Orte der damaligen Donaumonarchie ließen sie sich Bilderkisten mit der Eisenbahn nachschicken .
Zur Eigenart der Hinterglastechnik gehört es, dass man vom Vordergrund zum Hintergrund malt, genau umgekehrt zur Malerei auf Leinwand. Begonnen wird mit dem Durchmalen der Konturen von der Risszeichnung auf die Glasplatte. Die entstehenden Flächen und der Hintergrund werden dann mit Ölfarben ausgefüllt. Ein Bild, hinter Glas gemalt, hatte den Vorteil, dass es in den vom Kienspan verrußten Stuben nur abgewischt werden brauchte und es leuchtete wieder farbenfroh an den dunklen Wänden.
Die Ikone (von griechisch εικόνα, ikóna, „Bild“, „Abbild“; im Gegensatz zu είδωλο, ídolo, „Trugbild“, „Traumbild“ und είδος, ídos, „Urbild“, „Gestalt“, „Art“) ist das Kultbild der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Ikonen sind kirchlich geweihte Bilder und haben für die Theologie und Spiritualität der Ostkirchen eine sehr große Bedeutung. Der Zweck der Ikonen ist, Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Ikonen werden in der Orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen.
Auch die Orientalisch-Orthodoxen Kirchen, z. B. die Koptische Kirche oder die Armenische Apostolische Kirche verehren Ikonen in ihrem Kultus; nicht jedoch die Assyrische Kirche. In koptischen Ikonen sind Einflüsse altägyptischer Kunst zu finden.
Darstellung der letzten Abendmahls. Die Original Ikone stammt aus der Nowgoroder Schule aus des 15. Jahrhundert und hängt im staatlichen Museum für russische Kunst in Kiev
Göße: ca. 20x30 cm
Maltechnik: Hinterglasmalerei
Unikat gemalt 1987 von Christine Freilinger, Niederösterreich
Auf Wunsch auch mit passendem Echtholzrahmen lieferbar (siehe Artikel Nr. CF-RahmenGR01)
Darstellung der Grablegung Christi. Die aus der Festtags-Reihe stammende Ikone ist vielleicht die Heiligste aller Ikonen Die Original Ikone stammt aus der nordrussischen Schule Ende des des 15. Jahrhundert und hängt in der Staatlichen Tretjakow-Galerie, Moskau, Kat. Nr. 12041
Größe ca. 20x30cm
Maltechnik: Hinterglasmalerei
Unikat gemalt 1987 von Christine Freilinger, Niederösterreich
Auf Wunsch auch mit passendem Echtholzrahmen lieferbar (siehe Artikel Nr. CF-RahmenGR01)
Die Ikone stellt den Erzengel Michael als Heerführer dar.
Größe des Bildes: ca. 27x37 cm. Maltechnik: Hinterglasmalerei. Echtholzrahmen Eiche gebeizt. Unikat gemalt 1998 von Christine Freilinger, Niederösterreich
Die historischeVorlage für diesen Ikone stammt aus dem 17. Jahrhundert und stellt den Evangelisten Johannes dar, mit dem ein Engel das Evangelium liest.
Größe des Bildes: ca. 27x37 cm. Maltechnik: Hinterglasmalerei. Echtholzrahmen Eiche gebeizt. Unikat gemalt 1992 von Christine Freilinger, Niederösterreich
Die historischeVorlage für diese Ikone stammt aus dem16.Jahrhundert und wurde in Nowgorod gemalt. Sie stellt den Heiligen Nikolaus dar.
Größe des Bildes: ca. 27x37 cm. Maltechnik: Hinterglasmalerei. Echtholzrahmen Eiche gebeizt. Unikat gemalt 1998 von Christine Freilinger, Niederösterreich